AKK

Arbeitskreis Kultur und Kommunikation
Paulckeplatz 1 - 76131 Karlsruhe - Universität Karlsruhe

[Ernemann IX]

Kino im AKK

Die Tradition wird fortgesetzt und der AKK wird euch auch diesen Sommer Filme zeigen. Wir bauen unsere Großleinwand auf und installieren unsere Tonanlage zu eurer Unterhaltung. Bringt Sitzkissen oder Decken mit, mehr braucht ihr nicht. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung ist gesorgt.

Wünsche, Anregungen und Kritik

Fr. 15. Mai, 22.00 Uhr - Fear and Loathing in Las Vegas

[Fear and Loathing in Las Vegas]

USA 1998, 128 Min., Komödie
nach dem Roman von Hunter S. Thomson
Regie: Terry Gilliam, mit Johnny Depp, Benicio Del Torro, Craig Bierko

Wir hatten zwei Beutel Gras, fünfundsiebzig Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Upper, Downer, Heuler, Lacher - sowie einen Liter Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter unverdünnten Äther und zwei Dutzend Poppers. Den ganzen Kram hatten wir in der Nacht zuvor zusammengerafft, auf einer wilden Höllenfahrt durch den gesamten Los-Angeles-Bezirk; von Topanga bis Watts griffen wir uns alles, dessen wir habhaft werden konnten. Nicht, dass wir das ganze Zeug für den Trip wirklich brauchten, aber wenn man sich einmal darauf einläßt, eine ernsthafte Drogen-Sammlung anzulegen, neigt man eben dazu, extrem zu werden.
(Hunter S. Thompson: Fear and Loathing in Las Vegas)

Mo. 18. Mai, 22.00 Uhr - AKK-Sommerfest: Adams Äpfel

[Adams Aepfel]

Dänemark 2005, 95 Min. (Adams aebler)
Regie: Anders Thomas Jensen
mit Nicolas Bro, Ali Kazim, Nikolaj Lie Kaas, Gyrd Lofqvist

Ausgerechnet der naive Pfarrer Ivan, der schon an leichteren Fällen kläglich gescheitert ist, soll dem ultrabrutalen Adam als Bewährungshelfer den Weg zurück in die Gesellschaft ebnen. Adam wiederum wird seiner Freude über soviel Glück kaum Herr, staunt aber nicht schlecht, als das weltfremde Weichei sich als veritables Stehaufmännchen entpuppt und auch durch roheste Gewalt nicht vom Pfad der Tugend abzubringen ist.

Komödie und Hiob-Allegorie von Anders Thomas Jensen ("Dänische Delikatessen")

Fr. 5. Juni - Jazzclub - Der frühe Vogel fägnt den Wurm

[Jazzclub - Der frühe Vogel fängt den Wurm]

Deutschland 2004, 88 Min., Komödie
von und mit Helge Schneider

Am liebsten spielt Teddy Schu (Helge Schneider) mit seinen Freunden Bassist Steinberg (Jimmy Woode) und Schlagzeuger Howard Risk (Pete York) im Jazzclub von Mühlheim zum Tanztee auf. Da aber Teddys Frau mit Musik nun mal rein gar nichts anfangen kann und auch die Beschwerden aus der Nachbarschaft wegen Lärmbelästigung sich häufen, muss Teddy nebenbei noch als Fischverkäufer, Zeitungsausträger und Gigolo sein Geld verdienen. Das ändert sich, als ein Musikmanager auf den Plan tritt und die Band unter Vertrag nehmen will.

Vorhang auf für frei improvisierte Albernheit, tiefen Unsinn und manch musikalische Perle im neuen Kinostreich von Ruhrpott-Unikum Helge Schneider.

Fr. 19. Juni - The Bubble - 4 Liebende, 2 Welten, 1 Grenze

[The Bubble - 4 Liebende, 2 Welten, 1, Grenze]

Israel 2006, 114 Min., Drama
von Eytan Fox; mit Ohad Knoller, Yousef 'Joe' Sweid, Daniella Wircer, Alon Freidman, Ivri Lider

Die Bedrohung ist überall. Und trotzdem möchten sie genießen, will Lulu sich verlieben, Yali ausgelassen feiern und Noam das Leben locker angehen.

Ihre WG ist im hippsten Viertel von Tel Aviv, sie kennen die angesagten Clubs und erobern die begehrtesten Männer. So einen wie Ashraf, einen schüchternen Palästinenser, in den sich der junge Reservesoldat Noam Hals über Kopf verliebt.

Zu viert stürmen sie in die Szene, organisieren einen Rave gegen die Besatzungspolitik Israels und fordern eigentlich nur ein Stück normales Leben.

Doch so einfach wird es nicht weitergehen. Nicht in einer Stadt, die ihren Frieden in einem Vakuum, der sogenannten "Bubble", lebt, und auch nicht mit einer Liebe, die keine Grenzen zu kennen scheint.

"Yossi & Jagger" Erfolgsregisseur Eytan Fox beschreibt die neue junge Generation Israels genauso wie die Liebe zweier Männer aus unterschiedlichen Kulturen: Direkt, furchtlos und intensiv. In berührenden und intensiven Bildern erzählt "The Bubble" vom Miteinander im Gegeneinander.

Ein meisterhaftes Zusammenspiel einer dramatischen Liebe in der knallharten politischen Wirklichkeit.

Mo. 6. Juli - Filmwoche: Napoleon Dynamite

[Napoleon Dynamite]

USA 2004, 82 min, Komödie, OF
von Jared Hess; mit Jon Heder, Jon Gries, Aaron Ruell

Napoleon Dynamite ist ein neuer Typus Held - mit dichtem Afro, süßen Moonboots und Qualitäten, die unschlagbar sind. Seine Tage verbringt er damit, Fantasy-Bestien zu zeichnen, sich mit seinem Bruder Kip zu prügeln und seinem hinterlistigen Onkel Rico aus dem Weg zu gehen. Mit dem schüchternen Deb und dem schnurrbärtigen Pedro treten zwei neue Freunde in Napoleons Leben. Das Trio startet eine Kampagne für Pedros Wahl zum Klassensprecher - und endlich werden die wildesten Träume der Studentenschaft wahr. Aber um den hochnäsigen Summer schlagen zu können, muss Napoleon seine Geheimwaffe einsetzen ...

Di. 7. Juli - Filmwoche: Eins, zwei, drei (AFK)

[Eins, zwei, drei]

USA 1961, 115 min, Komödie
von Billy Wilder; mit James Cagney, Horst Buchholz, Pamela Tiffin, Liselotte Pulver

Berlin 1961. MacNamarra, der Chef von Coca-Cola Deutschland, erhält die besondere Aufgabe auf die Tochter von Mr. Hazeltine, seinem Vorgesetzten, aufzupassen. Scarlett hat dann auch nichts anderes zu tun als mit dem kommunistischen Idealisten Otto Piffl anzubandeln und diesen dann auch zu noch heiraten. MacNamarra versucht alles um die Situation zu retten. Als Mr. Hazeltine dann auch noch seinen Besuch ankündigt, ist sein einziger Ausweg, aus dem verbohrten Kommunisten Otto einen vorzeigbaren Kapitalisten zu machen. In Eins, Zwei, Drei spart Billy Wilder nicht mit Satire an Kommunismus, Kapitalismus, Coca-Cola, American Dream, Nazis, Fräuleinwunder, ...

Billy Wilders Film wurde von der Geschichte überholt . Als am 13. August 1961 die Berliner Mauer errichtet wurde, waren die Dreharbeiten zu Eins, Zwei, Drei noch nicht abgeschlossen und so musste eine Szene am Brandenburger Tor in einem Münchner Studio nachgestellt werden. Da der Film zwischen Ost- und Westberlin spielt, ging mit der Mauer auch die Aktualität verloren und der Film bekam erst Mitte der 80er die Anerkennung, die er verdient.

Mi. 8. Juli - Filmwoche: Apocalypse Now Redux (AFK)

[Apocalypse Now Redux]

USA 1979/2001, 202 min, Antikriegsfilm, OmU
von Francis Ford Coppola; mit Martin Sheen, Marlon Brando, Robert Duvall, Dennis Hopper, Laurence Fishburne, Harrison Ford

Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges wird Captain Willard ausgeschickt um den fahnenflüchtigen und anscheinend verrückten Colonel Kurtz zu liquidieren. Colonel Kurtz hat sich nach der Hinrichtung von hohen südvietnamesischen Offizieren nach Kambodscha abgesetzt und dort sein Schreckensreich gegründet. Um nach Kambodscha zu kommen besteigt Willard ein Patrouillenboot, das ihn den Nung-Fluss hinauf bringen soll. Dabei durchlebt er viele Stationen dieses Krieges, die ihm zeigen, was dieser Krieg wirklich ist. Durch die sinnlose Gewalt und Brutalität, die er auf seiner Reise erfährt, nähert sich Willard den absurden Vorstellungen von Colonel Kurtz an und er zweifelt zunehmend an seiner Mission.

Francis Ford Coppola zeigt mit seinem Antikriegsfilm die Brutalität und Barbarei, zu der auch insbesondere der moderne und aufgeklärte Mensch fähig ist. Dabei beeindruckt dieser Film, mit bemerkenswert schönen Aufnahmen, die im krassen Widerspruch zur Grausamkeit des Konfliktes stehen.

Do. 9. Juli - Filmwoche: Das perfekte Verbrechen

[Das perfekte Verbrechen]

USA 2007, 112 min, Thriller
von Gregory Hoblit; mit Anthony Hopkins, Ryan Gosling, David Strathairn, Rosamund Pike

Ted Crawford, ein Flugzeugbauexperte, findet heraus, dass seine Frau Jennifer ihn betrügt. Als er sie zur Rede stellt, entwickelt sich ein Streit, in dessen Folge er sie erschießt. Erster Polizist am Tatort ist ausgerechnet Jennifers Liebhaber Rob Nunally. Ihmgegenüber gesteht Ted die Tat, widerruft sie aber später. Es entwickelt sich ein Katz-und-Maus- Spiel zwischen Ted, Rob und dem zuständigen Staatsanwalt Willy Beachum, der mit seinem Versuch Ted festzunageln zu scheitern scheint ...

Fr. 10. Juli - Filmwoche: Ab durch die Hecke

[Ab durch die Hecke]

USA 2006, 89 min, Animation, OF
von Tim Johnson & Kary Kirkpatrick; mit Bruce Willis, Garry Shandling, Steve Carell, William Shatner, Avril Lavigne, Nick Nolte

Im neuesten Komödien-Hit von DreamWorks schlagen sich diese hungrigen Tierchen durch die Hecke, um sich einen Happen von Suburbia zu gönnen.

Fr. 17. Juli


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letzte Änderung: 30.Juni.2009
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