AKK
Arbeitskreis Kultur und Kommunikation
Paulckeplatz 1 - 76131 Karlsruhe - Universität Karlsruhe

[Ernemann IX]

Kino im AKK

Die Tradition wird fortgesetzt und der AKK wird euch auch diesen Sommer Filme zeigen. Wir bauen unsere Großleinwand auf und installieren unsere Tonanlage zu eurer Unterhaltung. Bringt Sitzkissen und Decken mit, mehr braucht ihr nicht. Der Eintritt ist frei, für Verpflegung ist gesorgt.

Wünsche, Anregungen und Kritik

Mo. 16. Juli, 22 Uhr - Filmwoche

Der Baader Meinhof Komplex

[Der Baader Meinhof Komplex]

Deutschland 2008, 144 min, OoU; mit Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu, Johanna Wokalek, Jan Josef Liefers u.a; Drehbuch: Bernd Eichinger; Regie: Uli Edel

Der Spielfilm Der Baader Meinhof Komplex aus dem Jahr 2008 schildert Vorgeschichte und Aktionen der linksextremistischen Terrorgruppe Rote Armee Fraktion (RAF) von 1967 bis 1977. Das von Produzent Bernd Eichinger verfasste Drehbuch folgt weitgehend dem gleichnamigen Sachbuch von Stefan Aust (erstmals erschienen Ende 1985). Das Drehbuch verzichtet auf identifikatorische Figuren und einen durchgehenden Handlungsbogen.

Di. 17. Juli, 22 Uhr - Filmwoche

Westworld

[Westworld]

USA 1973, 88 min, OoU; mit Yul Brynner, Richard Benjamin, James Brolin u.a.; Regie: Michael Crichton

Durch die gleichnamige HBO Serie wurde der Idee dieses alten Filmes wieder neues Leben eingehaucht. Wir zeigen euch heute das Original von 1973, dass für seine Zeit äußerst visionär war.

Im Freizeitpark der Zukunft kann jeder den Helden spielen! Ob Cowboy, Ritter oder römischer Herrscher - der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Die Gegner und Statisten sind allesamt Androiden, die "verletzt" oder gar "getötet" werden können, während den Menschen durch eine spezielle Sensorik in den Waffen nichts geschehen kann. Peter Martin (Richard Benjamin) und John Blane (James Brolin) beschließen den Wilden Westen unsicher zu machen. Durch einen Systemfehler geraten die Androiden außer Kontrolle ...

Mi. 18. Juli, 22 Uhr - Filmwoche

Taxi Teheran

[Taxi Teheran]

Iran 2016, 82min, OmU; Regie, Drehbuch und Produktion: Jafar Panahi

Jafar Panahi, Regisseur, Direktor und Produzent dieser "Dokufiktion", darf in seinem Heimatland Iran keine Filme mehr machen. Zum trotz setzt er sich hinter das Steuer eines Taxis und führt Passanten durch die Gegend und zeichnet die Gespräche mit diesen auf. Politisch und sehr unterhaltsam.

Do. 19. Juli, 22 Uhr - Filmwoche

Perfect Blue

[Perfect Blue]

Japan 1997, 81 min, engl.; Drehbuch: Sadayuki Murai; Regie: Satoshi Kon

Ein Klassiker für Anime Liebhaber, der inhaltlich zeigt, wie wenig Anime mit Kinderfilm zu tun haben kann.

Perfect Blue erzählt anhand der jungen Popsängerin Mima Kirigoe welche Abgründe es im Showbiz gibt und scheut auch vor heiklen Themen nicht zurück.

Zu dem erfolgreichen Anime gibt es einen Realfilm unter dem Titel Perfect Blue – Yume nara Samete (dt. „Wenn es ein Traum ist, wach auf“), der 2002 veröffentlicht wurde und sich enger an die Romanvorlage hält. Der Film ist ein Remake unter der Regie von Toshiki Sato, konnte aber den Erfolg des Animes nicht wiederholen. In Europa blieb er eher unbekannt.

Fr. 20. Juli, 22 Uhr - Filmwoche

La La Land

[La La Land]

USA 2016, 128 min, OoU; mit Ryan Gosling, Emma Stone, Amiée Conn u.a. Regie und Drehbuch: Damien Chazelle

Eine klassische Liebesgeschichte, mit viel Gesinge, und viel Jazz. Welch für einen wunderschönen, entspannten Abend, eine ideale Mixtur für Pärchen (oder solche die es werden wollen).

Ein ehrgeiziger Jazzpianist und eine aufstrebende Schauspielerin, die beide nach beruflichem Erfolg in Los Angeles streben, verlieben sich ineinander. Der Titel des Films nimmt Bezug auf den Spitznamen der Stadt Los Angeles sowie auf eine euphemistische Bezeichnung eines realitätsfernen Seelenzustandes.

La La Land eröffnete am 31. August 2016 den Wettbewerb der 73. Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Das Musical, im Cinemascope-Format gedreht, gewann in der amerikanischen Filmpreissaison 2016/17 mehr als 200 Auszeichnungen und stellte bei der Verleihung der Golden Globe Awards 2017 mit sieben gewonnenen Preisen einen neuen Rekord auf. Bei Bekanntgabe der Oscar-Nominierungen 2017 folgte die Rekordanzahl von 14 Nominierungen und letztendlich Siege in sechs Kategorien, darunter für Regisseur Chazelle und Hauptdarstellerin Stone.